Jan 052010

Mineralöl:

Die modernen Motorenöle (Mineralöl) sind heute in ihrer Art durch die permanente Weiterentwicklung leistungsfähiger. Grundölen werden verschiedene Additive zugesetzt, die durch chemische und physikalische Wirkung die Eigenschaften der Motoröle-Schmierstoffe verbessert.


Die Mischung aus Grundöl und Additiven ergibt erst ein leistungsfähiges Motorenöl.
Je höher der Additiv Anteil im Motoröl, desto höher ist auch die Qualität und der Preis.
Mineralöle bestehen aus Kohlenwasserstoff-Verbindungen von unterschiedlicher Struktur, Form und auch der Größe.
Durch Raffinieren und Destillieren lassen sich Mineralöle, relativ einfach herstellen.


Synthetiköle:

Synthetiköle werden auch wie Mineralöle aus Erdöl hergestellt, dass Herstellungsverfahren die
Synthese ist nur aufwendiger und teurer wie beim Mineralöl. Mineralische Öle bestehen aus vielen unterschiedlichen Kohlenwasserstoff-Molekülen. Vollsynthetische Öle bestehen aus geradlinigen Molekülen, die so im Rohöl nicht vorkommen.

Synthetiköle haben bereits eine Mehrbereichs-Charakteristik, durch ihren einheitlichen Aufbau sprechen sie besser auf die Wirksamkeit von Additiven an.
Die Vorteile von Synthetischen Ölen gegenüber Mineralischen Ölen sind:

  • besserer Kaltstart
  • weniger Verschleiß
  • die zu schmierenden stellen werden schneller versorgt
  • Der Schmierfilm reißt bei hohen Temperaturen und Belastung nicht ab

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Jan 042010

Als Leichtlauföl bezeichnet man Motorenöle, die gegenüber Mehrbereichs-Motorenölen die mechanischen Reibungsverluste im Motor verringern. Leichtlauföle-Motorenöle liegen in den SAE-Bereichen 0W-30, 0W-40, 5W-30 und 5W-40.


Vor über 20 Jahren wurde schon mir der Entwicklung von Leichtlaufölen begonnen. Das Funktionsprinzip besteht darin, mit dem Einsatz spezieller Schmierstoffe, die innere Reibung der Motors wie folgt zu vermindern.


Je dünnflüssiger das Motoröl an den Schmierstellen (Kurbelwellen Lager, Nockenwellen Lager) ist, um so weniger Widerstand entsteht und der Motor kann leichter drehen. Eine Reibungsminimierung ist auch durch weitere Mechanismen möglich:

  • Niedrigere Motoröl-Viskosität, sie wirkt sich dort aus, wo praktisch nur Flüssigkeitsreibung, ein hydrodynamischer Schmierfilm vorliegt.
  • Ein weiterer Vorteil der niedrigeren Motoröl-Viskosität ist ein geringerer Widerstand in der Ölpumpe.
    Reibungsminimierte Additive wirken dort, wo eine hydrodynamische
    Schmierfilmausbildung (z. B. An den Umkehrpunkten der Kolben) nicht vollständig stattfinden kann.

Kommt es zu einer Verringerung der mechanischen Reibung, resultiert daraus ein geringerer Kraftstoffverbrauch und weniger CO 2 in unserer Atmosphäre.

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Der ADAC hat bei seinen Untersuchungen folgende Einsparungen ermittelt:

  • Kurzstreckenverkehr 4 bis 6 Prozent
  • Stadt/Überland 2 bis 4 Prozent
  • Autobahn bis 2 Prozent
Jan 042010

Der Motorölwechsel wird im Auto angezeigt-welche Sorte Motoröl – Schmierstoffe soll man kaufen? Was braucht mein Fahrzeug für ein Motoröl?


Unterschiedliche Motorkonzepte stellen verschiedene Anforderungen an das Motoröl.
Der Hersteller legt für den jeweiligen Motor die richtige Ölqualität und den Motorölwechselintervall in zahlreichen Prüfableufen fest.
Bei der Auswahl der Motoröls, sollte man sich immer an die Herstellervorgaben halten, der Preis ist hier zweitrangig zu sehen.
Um keine Garantie bzw. Kulanzansprüche zu verlieren, halten Sie sich genau an die vorgaben der Herstellers, die in der Bedienanleitung oder des Serviceheftes angegebenen Motorölsorten.


Aufgaben des Motoröls – Schmierstoffe


Hauptaufgabe ist die Schmierung des Motors zur Reduzierung der mechanischen Reibung an allen beweglichen Teilen im inneren des Motors.
Ohne das Motoröl würde Metal auf Metal reiben und in kürzester Zeit der Motor festfressen. Motoröle müssen unter allen Betriebszuständen die Schmierung gewährleisten: Bei Kälte so dünnflüssig wie möglich (damit der Anlasser den Motor leicht starten kann und schnell Öl an die Schmierstellen gelangt).
Der Schmierfilm darf aber auch bei voller Belastung nicht abreißen und muss den im Motor hohen Temperaturen standhalten.

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Spezielle Motoröle für Dieselfahrzeuge mit Partikelfilter


Im Partikelfilter kann nur Ruß eliminiert werden, nicht aber die Verbrennungs-Rückstände des Motors. Verbrennungs-Rückstände des Motors setzen über kurz oder Lang den Partikelfilter zu.
Als Lösung bieten sich nur zwei Möglichkeiten an: Man dimensioniert den Partikelfilter groß genug, so das er über eine bestimmte Laufleistung die Öl-Asche aufnehmen kann, oder man verwenden ein möglichst Öl-aschefrei verbrennendes Motoröl.
Sulfat-Asche wird hierfür als Messgröße herangezogen.
Motoröle für Dieselfahrzeuge mit Partikelfilter sogenannte Low-SAPS
oder auch Low-Ash

Motoröle, zeichnen sich durch spezielle Additive aus, die weniger Phosphor und Schwefel enthalten.


Warum sollte Motoröl und der Ölfilter gewechselt werden

Motoröle – Schmierstoffe unterliegen immer noch einem gewissen Verschleiß, und müssen nach einem bestimmten Zeitraum gewechselt werden. Der Grund ist die natürliche Öl-Alterung, der Abbau der Additive sowie Verbrennungsrückstände die sich im Öl ansammeln.
Bei Benzinmotoren die im Kurzstrecken Bereich betrieben werden, mit häufigen Kaltstarts kann es durch unverbrannte Benzin – Bestandteile zu Motoröl Verdünnung kommen. Die Viskosität wird dadurch abgesenkt und die Schmierfähigkeit herabgesetzt.
Bei Dieselmotoren kommt es zur Ölverdickung durch Rußaufnahme des Motoröls.
Die von den Herstellern angegebenen Ölwechselintervalle mit Ölfilter sollte man daher unbedingt einhalten.

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