Mit dem BMW M1 stellten die Bayerischen-Motoren-Werke einen Mittelmotor Sportwagen vor, der sich von den Serienmodellen wesentlich unterschied. Das Konzept des BMW M1 war es, was den Wagen auch in der Welt der exklusiven Sportwagen einmalig machte. Der BMW M1 wurde für den Rennsport geplant und ausgelegt – aus einem Rennwagen wurde ein straßentaugliches Auto entwickelt.
Der BMW M1, sein Fahrverhalten seine Fahrsicherheit und seine Fahrleistung, wurden für dem Straßenbetrieb angepasst. Zu Zeiten des BMW M1 war es üblich aus Straßenfahrzeugen Rennwagen zu machen, die BMW Techniker gingen hier den umgekehrten Weg.
Von Haus aus entspricht der BMW M1 den hohen technischen Ansprüchen des Rennsports. Er kann mehr, als jemals in der Serienversion von ihm gefordert wurde. In den Bereichen Sicherheit, Fahrwerksdynamik, Aerodynamik und Leistungsfähigkeit lagen seine grenzen im Rennsport nicht in der Altagstauglichkeit. Der Grenzbereich wurde nicht von 204 Serien KW, sonder von 625Wettbewerbs KW fixiert. Mit dem BMW M1 erreichten die BMW-Konstrukteure ein selbst gestecktes Ziel besonders eindrucksvoll: der der Motorleistung überlegene Fahrwerk.
Der BMW M1 Motor:
Hubraum 3453 cm³ Motorleistung von 204KW (277 PS) bei 6500 Umdrehungen in der Minute und ein Drehmoment von 330 Newtonmeter.
Der BMW M1 beschleunigt in 5,6 Sekunden von 0 auf 100 KM/h, und erreicht seine Höchstgeschwindigkeit bei 262 KM/h.
Eine mechanische Einspritzpumpe, deren Regelung über Raumnocken erfolgt, versorgte den Motor mit Benzin. Gleichzeitig wird sie aufgrund der vorgegebenen Drehzahl und der Drosselklappenstellung beeinflusst. Ein Warmlaufregler garantiert Zusatzluft und mehr Kraftstoff in der Kaltstartfahrse. Die Einspritzung erfolgt indirekt über sechs Einspritzdüsen zwischen Drosselklappe und Doppel-Einlasskanal.
Der Ansaug/Auspufftrakt wurde besonders aufwendig gestaltet. Das Gemisch wird durch drei Doppel-Drosselklappenstutzen mit sechs Drosselklappen zu den Einlasskanälen geführt. Die Abgase werden in zwei Auslasskanälen pro Zylinder, die in einem optimal abgestimmten Auspuffkrümmersystem enden, weitergeführt.
BMW M1 mit Trockensumpfschmierung:
Dass der Motor des BMW M1 bei hohen Kurfengeschwindigkeiten durch Ölmangel kein Schaden nimmt, erhielt der BMW M1 Motor eine Trokensumpfschmierung. Durch die Trokensumpfschmierung ist der Motor unabhängig vom gefährlichen Zentrifugieren des Motoröls und wird immer mit Öl versorgt.
Eine vollelektronische Zündanlage, deren Ansteuerung kontaktlos von der Schwungscheibe her erfolgt, sorgt für den zündenden Funken. Die Umsetzung der Motorkraft in Bewegung erfolgt über ein Sport-Fünfganggetriebe, das wie der Motor in Längsrichtung im Fahrzeug eingebaut ist.
Das BMW M1 Fahrwerk:
Das Fahrwerk ist der Leistung überlegen.
Das Fahrwerkskonzept des BMW M1 entspricht aufgrund seiner Abstammung dem eines hochkarätigen Rennwagens. Es wurde auf 346 KW der Gruppe 4-Version des M1 ausgelegt. Das Fahrwerk des BMW M1 tritt damit den Beweis für die BMW-Philosophie an: Fahrwerke müssen der Motorleistung überlegen sein.
Karosserie und Ausstattung des BMW M1:
Funktionalität prägte die Linienführung des BMW M1. Funktionelles Design demonstrierten die Stylisten mit diesem Sportwagen. Ein Blick hinter Kulissen lässt sofort die Zielrichtung der Rahmenkonstruktion erkennen: Rennsport. Der BMW M1 hat einen extrem torsions und biegefesten Gitterrohrrahmen aus hochwertigen Stahl-Rechteckprofilen. Die passive Sicherheit dieses BMW M1 entspricht den hohen Sicherheitsanforderungen des Rennsports.
Das Cockpit des BMW M1 wurde ergonomisch optimiert. Wie auch bei den Modellen der BMW-Serienfertigung wurde dem ergonomisch optimierten Arbeitsplatz des Fahrers sowie leichter Bedienbarkeit und Ablesbarkeit aller Bedienungs- und Informationselemente größte Aufmerksamkeit geschenkt. Der BMW M1 ist ein Automobil, das aufgrund seiner Zielsetzung als Fahrmaschine für den Rennsport optimal ausgestattet wurde und im Hinblick auf seine Straßentauglichkeit mit dem Besten komplettiert wurde.
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